Epilog


Ein Jahr (oder zwei) danach


 

[Die folgenden Statistiken beziehen sich auf den Stand vom Mai 2013]

[[Das sind 18 Monate nach dem Launch der Videoserie]]

[[[Ich habe die Statistiken seitdem nicht mehr aktualisiert]]]

 

Was hat das Ganze nun gebracht?

Ich erzähle es dir gleich. Vorher muss ich dir noch eine Frage stellen:

Was ist meine Videoserie wirklich?

Weißt du die Antwort?

Na was?

Sie ist eine Serie von E-Mails!

Wenn es eine Waffe in Sachen Selbstvermarktung per Internet gibt, dann ist es E-Mails von Interessenten einzusammeln und diese dann regelmäßig mit guten Inhalten und guten Angeboten zu versorgen.

Nicht vergessen: Internet ist nicht nur „www“.

Es ist auch „@“.

 

Wenn du deinen eigenen Mythos erschaffen willst, musst du beides nutzen, www UND @.

Das eine ist ohne das andere nicht viel wert.

 

Ich glaube dass ich meinen Lesern und Kunden nicht viel beibringen kann.

Niemand kann so sein wie ich, und viele Sachen, die ich mache, sollte niemand genauso machen.

Auch muss sich jeder, der in der Online-Welt als Unternehmer betätigen will, die meisten Sachen erstmal selber beibringen. 

Unterstützen kann ich dich hingegen jederzeit.

Was ich Dir konkret als Unterstützung anbieten kann, sind:

a) Sachen die ich von dir übernehme und die ich für ich erledige (Verkaufstexte schreiben, Videos drehen, Email-Kampagnen bauen, Adwords-Anzeigen schalten etc.)

b) Dinge, an denen ich mit Dir zusammen arbeiten, und bei denen ich dich berate (Konzepte entwickeln, Strategien entwerfen, Tipps geben, Gegenlesen, Kontrolle, Fehlersuche, Optimierung)

Wenn dich das interessiert behalte einfach Ohren und Augen offen. Du erfährst bald genug von meinen Service- und Consulting-Angeboten. 

 

Endlich: Statistiken…

Heute, eineinhalb Jahre nach Launch des Marketing Goldrauschs, darf ich ein paar Zahlen und Statistiken liefern.

(Es sind keine bombastischen Zahlen, aber sie sind wahr und real, und nicht zu unterschätzen.)

Ich habe die Serie lediglich an meine damals 4.000 Abonnenten geschickt (heute habe ich 11.000 Leser, die meisten davon sind Kunden).

Ich habe nur wenige Kooperationspartner gehabt, die meine Serie dankenswerterweise promotet haben bzw. in ihren Publikationen über mein Projekt oder mich berichteten. Ich kann diese freundlichen Herren an einer (innovativen, mutierten) Hand abzählen:

Es sind Mario Schneider, Uwe Glomb, Felix Beilharz, Martin Metzmacher, Tobias Knoof und Joschka Budach.

Andere Web-Business-Kollegen waren zwar ebenso sehr wohlwollend der Serie gegenüber eingestellt, haben aber den Goldrausch nicht promotet, sondern mich lieber zum Dinner eingeladen. Auch gut.

So haben nur insgesamt 1.750 Zuschauer ihre E-Mail-Adresse hinterlassen (und bestätigt), um alle Folgen der Video-Serie zu gucken.

Hätte ich mich um mehr Kooperationspartner bemüht, würde ich bestimmt mehr Zuschauer bekommen haben.

1.750 Zuschauer – das ist ein absolutes Nischenpublikum. Ich wette, du hast geglaubt, es wären mehr gewesen. Ich habe auch mit mehr gerechnet.

Aber ich versichere Dir trotzdem, dass 1.750 „double-opt-in“-Zuschauer für eine Videoserie ein absolutes Highlight sein können – je nachdem wie geschickt man sich anstellt, den Zuschauern dann etwas Geeignetes zu verkaufen.

Wenn jeder dieser Zuschauer nur ein 10-Euro-Produkt kaufen würde (was wirklich irrsinnig leicht zu bewerkstelligen wäre) dann hätte man mit einem Schlag 17.500 Euro umgesetzt. Damit ist die Reise und die Post-Produktion und sämtliches Material mehr als bezahlt.

Oder: Wenn nur die Hälfte der Zuschauer ein 37-Euro-Produkt kauft, dann ist man weit über 35.000 Euro Umsatz. Nicht schlecht, oder? Und das war nur der erste Verkauf! Und die Nichtkäufer kaufen später was!

Und: Dann gibt es ja noch die ganz teueren Produkte… wie ein Seminar oder ein Coaching. Wenn nur 10 Zuschauer so ein teures Produkt zum Preis von… kapiert?

Dennoch: Heute würde ich nie mehr eine Videoserie für nur 1.750 Zuschauer drehen. Offenbar bin ich inzwischen verwöhnt!

Okay, weitere Statistiken:

Nur jeder fünfte bis sechste Besucher der Webseite fand meinen Pilotfilm erträglich genug, um sich auf meinen Verteiler einzutragen (sprich: „opt-in-Rate“ von 18%).

Das ist ein fairer Wert. Wenn einen nur 82% doof finden, dann ist das besser als wenn einen 99% doof finden, so wie es normalerweise ist.

Diejenigen 1.750 Leute jedoch, die sich alles von A bis Z anschauten, wurden süchtige Fans und beschwerten sich bei meinem Support (!) wenn das nächste Video erst drei statt zwei Tage bei ihnen eintraf.

Es wurden mehr als 1.300 Facebook-Likes vergeben. Davon sind dann durch ein dämliches Update von WordPress (oder Facebook, hab’s vergessen) ca. 500 Likes verloren gegangen. Aber das war mir recht schnell egal.

Beinahe 400 mal wurde eine der Episoden gewittert.

563 mal hat ein Zuschauer einen WordPress-Kommentar unter einer Episode hinterlassen. 688 mal hat ein Zuschauer einen Facebook-Kommentar geschrieben.

(Ich habe noch nie und nirgends ähnlich viel Interaktion für eine meiner Webseiten erlebt.)

Nur 2 (!) dieser weit über 1.200 Kommentare musste ich löschen (weil sie beleidigend waren und auf meinen Seiten alle Beleidigungen diktatorisch ausradiert werden).

Zur besten Zeit seiner Existenz (1 Monat nach Launch) als sich selbst ein paar der bekannteren Namen der Online-Marketing-Branche unaufgefordert bei mir meldeten, siedelte meine Goldrausch-Webseite auf Platz 101.758 der weltweiten Alexa-Rangliste.

Das bedeutet, dass meine Webseite zu den 101.758 meist besuchten Webseiten des ganzen Planeten gehören, in Deutschland stand ich ca. auf Platz 4.000. Das fand ich ganz okay.

Heute bin ich auf Alexa wieder weit abgeschlagen auf Platz was-weiß-ich. Es finden sich kaum neue Besucher für die Webseite. Sie ist quasi „out“. Sie hat ihren Job gemacht.

Bei Google findet man mich nicht so einfach. Immerhin für das Suchwort „Goldrausch“ prangt meine Seite auf Platz 1, nämlich auf Platz 10.

Aber was soll mach auch googeln, um meine Webseite zu finden?

Apropos Google.

Nachdem mir Google damals fast die Lizenz zum Leben entzogen hatte, habe ich Konsequenzen gezogen:

Meine damals vom Adwords-Team bemängelte Silent Subliminals-Seite bewerbe ich nicht mehr mit Adwords. Ich habe mich nach anderen Traffic-Quellen umgesehen und bin fündig geworden.

Überhaupt bin ich mit Adwords zurückhaltender geworden. Gab ich vor meiner Sperre noch ca. 2.000 Euro pro Monat für Adwords aus, sind es nach dem Goldrausch nur noch ca. 900 Euro – bei 50% mehr Umsatz für meine Produkte!

Auf marketing-deutsch: „Ich habe die conversion auf meine Produkte insgesamt verdreifacht.“

Wie das möglich ist?

Vertrauen!

People know, like and trust me.

Meine Video-Serie baut dermaßen massiv Vertrauen auf, dass Zuschauer leichter und schneller und auch gerner zu Kunden von mir werden. Sie kennen mich ja jetzt in- und auswendig.

Das ist keine fiese Manipulation, sondern ich sehe es als Hilfestellung: Meine Produkte sind Sahne, das weiß ich, soviel weiß ich. Ein Interessent weiß das nicht, er ahnt es nur.

Um dem Interessenten den Kauf der Sahne zu erleichtern, biete ich ihm meine vertrauenschaffende Video-Serie kostenlos an. Kauft der Kunde nun endlich meine Sahne und sagt dann ganz erstaunt „Mensch, das ist ja Sahne!“ … dann sind alle glücklich.

Ein bekannter Kollege von mir hatte das verkaufsfördernde Potential meiner Serie und meines „Stils“ erkannt und fragte mich ein paar Wochen nach meinem Launch an, ob ich ihm SEINE Video-Serie produzieren würde, „im Goldrausch-Stil“, und zwar auch in Kalifornien.

Ich lehnte ab.

Erinnerst du dich, dass meine allergrößte Angst war, kopiert und der Lorbeeren beraubt zu werden? Plötzlich war das eine reale Möglichkeit.

Ich war dann schließlich sehr froh, als ich erfuhr, dass der Kollege intelligent genug war, seine kostenlose Serie lieber in New York drehte.

Hätte er sie in Kalifornien gedreht, wäre wahrscheinlich Blut geflossen 🙂 aber so hatte sich alles in letzter Sekunde in Wohlgefallen aufgelöst.

Und ja, dieser Kollege ließ sich dann in New York von einem Kameramann filmen während er parlierend spazierte.

Ich filmte mich ja selber; und ich darf sagen, den Unterschied spürt man. Meine Serie ist intimer, näher dran, und auch spontaner.

Ob ich jedoch in New York gewagt hätte die Kamera auf mich zu richten hätte, ist eine ganz andere Frage…

So bleibt also mein kalifornischer Marketing Goldrausch erst mal ein Unikat.

Bettlägeriger Filmstudent wird gefeierter Webvideo-Star

So ungefähr liest sich also der Mythos, der sich um meine Person spinnen könnte.

Ich hätte keine bessere PR für mich oder meine Webseite machen können als diese Video-Serie.

Ich habe tonnenweise begeistertes Feedback bekommen. Ein Trauzeuge von meiner Hochzeit sagte mir schon nach Episode 5, dass er es kaum fassen kann, dass ER MEIN Trauzeuge sein durfte!

(Ich hielt das für heillos übertrieben, aber er wollte mir damit einfach ein Kompliment machen.)

In den Kommentaren las ich „kleines Meisterwerk“ über „neuer Stern am Marketing-Himmel“ bis „du hast mein Leben verändert“ wirklich sehr viel Gutes.

Ehrlich, teilweise fühlte ich mich wie ein Held. Ich hatte es allen gezeigt! Und war ein wertvolles Mitglied der Gemeinschaft geworden.

Ist das nichts?

Heute kann man mich nicht mehr so schnell verunsichern. Jeder der mir nicht glaubt, dass ich im Internet mein Geld verdiene, den schicke ich zum Goldrausch. Es ist bisher jeder mit einem überraschten Gesicht und anerkennenden Nicken zurückgekehrt.

Ich habe also etwas erschaffen, worauf ich aufbauen kann. „Marketing Goldrausch“ ist eine Visitenkarte – sie wird noch eine Weile im Netz zu betrachten sein.

Mein Web-Business besteht seitdem nicht nur mehr aus Produkten für „Unterbewusstsein, Super Learning und Gehirnwellen-Neutaktung“ sondern auch aus Coaching und Consulting in Sachen „Direktmarketing im Internet“.

Dabei ist es mir gelungen, einen „Anti-Guru“-Status zu erringen. Niemand sieht mich als Guru. Man nimmt mich eher als Sonderling wahr. Als jemanden, der „es anders macht“ und trotzdem reüssiert.

Immerhin einmal hat man mich seitdem in der Öffentlichkeit erkannt.

Äh, zweimal sogar. Einmal auf einer Internet-Konferenz und einmal bei mir im Bioladen um die Ecke: Es war merkwürdig, auf einen Kunden zu treffen, der mir 4 Stunden lang oder länger auf Video zugesehen hat, und mich dann im echten Leben trifft.

Vor allem weil ich keine Ahnung habe, wer der Kunde ist. Ich habe ihn ja noch nie gesehen. Der Kunde ist dann echt ein bisschen im Vorteil 🙂

Was noch?

Na gut, es gab noch mehr.

Ich wurde aufgrund des Goldrauschs viermal interviewt, zweimal von Kollegen, einmal von einem Schriftsteller und einmal von einem Videoblogger.

Kooperationsanfragen bekomme ich jede Woche mindestens zwei, Fragen zu Hintergrundwissen in Sachen Online-Marketing praktisch jeden einzelnen Tag über meinen Support.

Über 400 Affiliate-Partner habe ich seit dem Launch hinzugewonnen. Das ist eine kleine, fleißige Armee.

Auf Facebook haben über 1.000 Menschen meine Freundschaft angefragt, da verliert man schon mal den Überblick! 

Und – endlich – natürlich willst du wissen, was ich an der Serie verdient habe.

Antwort: Null Euro direkt.

Indirekt: Bisher geschätzte 50.000 Euro

Woran ich das ablese?

Ganz einfach: Meine Werbekosten haben sich halbiert, mein Umsatz hast sich seit Launch um 50% gesteigert. Daraus kann ich dann 50.000 Euro ableiten.

Die 10.000 Euro für die Reise, das Equipment und die Arbeitszeit waren also gut investiert. Allein auf der Geldseite habe ich also den Einsatz verfünffacht.

Und da ist noch nicht mal das Geld für die Einnahmen des Making of… („Heldenreise“) eingerechnet.

Ich wette, in einem Jahr wird auch das Goldrausch-Projekt zu einem 6-stelligen Umsatz-Projekt aufgestiegen sein. Mein drittes!

Wenn man vom Geld absieht, dann hat sich das Projekt ebenso gelohnt.

Allein auf Youtube habe ich Dutzende von Goldrausch-Zuschauern wiedergesehen, wie sie in die Kammer redend durch die Landschaft schritten. Niemand dieser Mutigen hat es sich entgehen lassen, mich von ihren Videos zu unterrichten – und dass ich „schuld daran“ bin dass sie das jetzt machen…

Suuuuuuupi!

Es ist toll, ein Vorbild sein zu dürfen, andere inspirieren zu können. Es gibt meinem Leben Sinn.

Um nichts in der Welt möchte ich mit irgendjemandem tauschen.

Ich musste wie jeder Held dafür ein bisschen durch die „kalifornische Hölle“ gehen.

Um gestärkt, psychologisch gestählt und seelisch geheilt daraus hervorzutreten. Ich bin ein besserer, vollständigerer Mensch geworden durch meine Heldenreise. Ich kenne meinen Wert jetzt besser. ich kenne die Welt jetzt besser. Ein wichtiges fehlendes Puzzleteil ist jetzt hinzugefügt.

 

held

 

Und wie wie jeder Held hatte ich danach eine Geschichte zu erzählen: meinen eigenen Mythos.

Wie in jeder mythischen Saga der Welt musste der Held 12 Etappen überstehen. So wie Herkules 12 Aufgaben lösen musste.

So wie 12 Stunden vergehen müssen, damit der Stundenzeiger einmal den Kreis vollendet. Und 12 Monate, um ein Jahr zu bilden…

Letzte Frage: Was genau eigentlich ist ein Mythos?

Hier die Antwort zum Mitschreiben: Ein Mythos ist eine Urgeschichte voller Urbilder (Metaphern) und Urmenschen (Arche-Typen), unergründlich, ewig, immer wieder erzählbar und damit unerschöpflich.

Der Mythos lebt. Im wahrsten Sinne.

Er ist nicht totzukriegen. Egal wie oft man ihn erzählt oder variiert: ein Mythos ist ein Mythos weil er immer weiterlebt. So wie das Leben selbst immer weiter… lebt.

Apropos: Weiterleben.

Ich bin inzwischen Vater geworden.

Meine Gene leben in meinen Kindern weiter.

Eines Tages werde ich ihnen den Goldrausch zeigen.

Und niemals werde ich ihnen beibringen, Amerika zu hassen.

 

Ach ja, eins noch…

(one more thing)

Ich vermisse Kalifornien.

 

Und jetzt: Grand Slam kaufen!